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EUROPE DIRECT

Informationszentrum

Sachsen-Anhalt / Halle


Was ist das EDIC?

Das EUROPE DIRECT Informationszentrum Sachsen-Anhalt / Halle ist eins von etwa 500 EDICs in der Europäischen Union. Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen den Menschen in Sachsen-Anhalt und den Europäischen Institutionen. Mit Partnern aus Halle und Sachsen-Anhalt wollen wir Europa den Bürgerinnen und Bürgern durch Informationen, Beratungen und Veranstaltungen näherbringen.

Wir wollen europäische Zusammenhänge greifbar machen, die Bedeutung der Europäischen Union für unsere Gesellschaft verdeutlichen und zeigen, welche Chancen sie unserer Region bietet.

EUROPE DIRECT Informationszentrum Sachsen-Anhalt / Halle wird von der Europäischen Kommission gefördert und umgesetzt durch GOEUROPE! in Trägerschaft des DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.

 

Im Mai 2019 organisierte das EDIC Halle gemeinsam mit dem Verein Kumulus e.V. an insgesamt sechs Schulen in Sachsen-Anhalt die Juniorwahlen zur Europawahl.

Die Schulen waren das Elisabeth-Gymnasium Halle, die GTS Rosa Luxemburg in Lutherstadt Wittenberg, das Liborius-Gymnasium Dessau, die Sekundarschule Droyßig, das Hans-Dietrich-Genscher-Gymnasium in Halle (Saale) und die Gemeinschaftsschule August-Hermann-Francke Halle. Insgesamt nahmen 1.153 Schülerinnnen und Schüler aus 45 Klassen an der Wahl teil. Eine etwa 4-8-stündige Vorbereitung der SchülerInnen erfolgte im Voraus, bei der sie sich mit dem System der EU und der Wahl auseinandersetzten. Hierfür erhielten die Lehrkräfte ein umfangreiches Unterrichtspaket und Unterstützung. Die Ergebnisse wurden am Wahlsonntag um 18 Uhr verkündet. Die Juniorwahl in Sachsen-Anhalt stand unter der Schirmherrschaft von Bildungsminister Marco Tullner.

Die Juniorwahlen sind ein anerkanntes Format, um Jugendliche zu erreichen, die aufgrund ihres Alters noch nicht wählen dürfen. Sie beschäftigen sich mit dem Thema, lernen hautnah kennen, wie eine Wahl abläuft, sodass unter anderem Berührungsängste verringert werden, und bei der ersten „richtigen Wahl“ weniger Hemmungen bestehen. Laut Umfragen sinkt der Nichtwähleranteil unter den teilnehmenden Jugendlichen von 22 auf 7 %. Gerade diejenigen Jugendlichen, die mit dem Thema Wahl nicht viel zu tun hatten, können erreicht werden, da die Beschäftigung direkt an der Schule erfolgt. Hauptprofiteure sind vor allem nicht-gymnasiale Schulformen, da hier der Wissenszuwachs am größten ist. Auch auf das Umfeld der SchülerInnen haben die Juniorwahlen einen Einfluss: So konnte nachgewiesen werden, dass die Wahlbeteiligung der Eltern durchschnittlich um 4 % steigt, in bildungsfernen Familien sogar um 9 %. Ausländische SchülerInnen messen der Wahl noch einen größeren Stellenwert bei, da es hier auch um eine politische Sozialisation geht.


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